Richtig isoliert? - Sparen Sie Heizkosten und schützen Sie sich im Sommer vor Hitze
Durch Undichtigkeiten und Bauteilfugen entstehen Wärmeverluste (Lüftungswärmeverluste), da während der Heizperiode kalte Außenluft ins Innere des Gebäudes dringt und warme Innenluft nach außen gelangt.
Neben erhöhten Heizkosten bestehet die Gefahr, dass sich Feuchtigkeit im Mauerwerk und der Dämmung ansammeln und zu Bauschäden führen. Die Feuchtigkeit verringert außerdem den Wirkungsgrad der Dämmung. Durch Undichtigkeit (beispielsweise von Fenstern, Türen und Steckdosen) können Zugerscheinungen auftreten, die den Wonkomfort stark mindern.
Vorbereitung am Gebäude
Raumluftabhängige Wärmeerzeuger innerhalb des gemessenen Gebäudeteils müssen stillgelegt sein.
Asche aus Feststoffbrennstellen muss entfernt werden.
Alle verschließbaren Öffnungen (Türen, Fenster, Kaminzug) müssen geschlossen werden.
Mechanische Lüftungs- und Klimaanlagen werden ausgeschaltet.
Die Innentüren werden geöffnet, so dass ein Luftverbund vorhanden ist.
Alle Bauteile der Gebäudehülle (Wand, Dach, Boden, Fenster) sollten von innen gut zugänglich sein.
Bei Bedarf ist eine Leiter oder ein Gerüst bereitzustellen.
Es wird ein Stromanschluss (230 V, 16A) benötigt.
Ablauf der Messung
Bei der Durchführung der Messung wird von unserem Messteam ein elektrisch betriebenes Gebläse in den Rahmen einer geöffneten Eingangs- oder Terrassentür oder eines Fensters eingespannt. Das lichte Maß dieser Öffnung muss min. 0,64 x 1,30 m und max. 1,02 x 2,4 m betragen. Es sollten möglichst wenig Beschläge und eine Falztiefe von mind. 2 cm vorhanden sein. Mit dem Gebläse wird Unter- bzw. Überdruck im Gebäude erzeugt. Es wird die Luftmenge bestimmt, die bei evtl. vorhandenen Leckagen durch die Gebäudehülle strömt.
Das Verfahren zur Bestimmung der Luftdichtheit ist in der DIN EN 13829 festgelegt (Differenzdruckverfahren).
Mit künstlichem geruchsneutralen Rauch oder einem Windgeschwindigkeits-Messgerät lassen sich Undichtigkeiten lokalisieren und visualisieren. Das Blower-Door-Verfahren ermöglicht sowohl Unter- als auch Überdruckprüfung. Die Dauer einer Messung ist abhängig vom Umfang und dem baulichen Zusand des Gebäudes. Der minimalste Zeitaufwand beträgt zwei Stunden.
Zusätzlich ist es möglich, die Luftströmung thermographisch zu erfassen. Steht die Kamera im Innern des unter Unterdruck gesetzten Hauses, so erscheint die von Aussen einströmende kalte Luft auf dem Wärmebild als blaue Farbe. Wird die Kamera hingegen vor dem Haus platziert und im Gebäude ein Überdruck von 50 Pascal aufgebaut, so bläst die wärmere "rote" Innenluft durch die undichten Fugen nach Aussen.
Haben Sie Fragen, dann rufen Sie uns unter 09747 / 481 an oder senden Sie uns eine
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